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20. 02
2008

Hör mal, wer da hämmert

Written by: admin - Posted in: TV Serien Comedy

Hör mal, wer da hämmert!- Enthusiastische Heimwerker am Start

Keine Frage- das männliche Ego hat durch die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte- man könnte auch sagen: Durch die Emanzipation- gelitten und
Bisweilen auch Schaden genommen. Das Gefühl, „gebraucht zu werden“, mag sich
Für manchen Mann nicht mehr so richtig eingestellt haben. Wie wohltuend ist des
daher zu wissen, dass die Emanzipation zwar in alle traditionellen Männerdomänen
Einzug erhalten hat, Frauen sich jedoch hin- und wieder ganz gern helfen lassen in verschiedenen Alltagsdingen- vor allem, wenn es um handwerkliche Dinge geht. Hör’ mal, wer da hämmert! geht den tief schürfenden Fragen nach, was es in der heutigen Zeit heißt, ein Mann zu sein, wie man den verloren geglaubten Geist des Männlichen wieder belebt, und warum deine Frau von dir verlangt, das Geschirr abzuspülen, bevor es in die Spülmaschine kommt. Der Moderator der Heimwerker-Serie „Tool Time“, Tim Taylor (Tim Allen) ist zugleich ein guter Ehemann und Vater von drei Söhnen. Eigentlich sollen in „Tool Time“ nur Werkzeuge der Firma Binford angepriesen werden, doch Tim wird schnell zum Publikumsliebling, weshalb es gar nicht weiter auffällt, dass er als Heimwerker eine echte Fehlbesetzung ist. Ihm stets zur Hand ist Al Borland (Richard Karn), der zum Glück wirklich etwas von der Materie versteht. Außerdem appelliert Tim besonders überzeugend an die unterdrückten männlichen Instinkte, die durch das Tragen von ledernen Werkzeuggürteln und das Gefühl des kalten Stahls in der Hand eines zu allem entschlossenen Heimwerkers entstehen.

Tim ist – sehr zum Leidwesen seiner geplagten Familie, die seine exzentrischen Versuche meistens ausbaden muss, aber sehr zur Freude der Fans seiner Show – absolut besessen von der Idee, allen möglichen Geräten vom Fruchtsaftmixer bis zum Bohrer mehr Power zu verpassen. Daheim hält zwar seine geduldige Frau Jill (Patricia Richardson) das Heft in der Hand, doch sonst ist Tim das Vorbild schlechthin für seine geknechtete Spezies. Außer er versucht mal wieder, die Geschirrspülmaschine zu beschleunigen…

Die Serie startete 1991 auf ABC. Innerhalb von acht Jahren und über 204 Folgen hat sich die Serie zu einer Geschichte der Familie Taylor entwickelt. Arbeit, Familie und soziales Umfeld werden dabei auf manchmal ironisch-satirische, aber auch ernste Art beleuchtet. Neben den Familienmitgliedern Tim Taylor, seiner Frau Jill und ihren drei Söhnen Brad, Randy und Mark spielen der Arbeitskollege Al Borland und der Nachbar Wilson Wilson jr., dessen Gesicht man bis zur letzten Folge nie komplett zu sehen bekommt, eine tragende Rolle.

Die phantasievoll gestalteten Übergänge zwischen einzelnen Szenen und die Entwicklung von einer Sitcom zu einer regulären Serie mit folgenübergreifender Handlung machen das Besondere an „Hör mal, wer da hämmert!“ aus.

5. 02
2008

Serie Two and a half men

Written by: admin - Posted in: TV Serien Comedy

Two and a half men: Mein cooler Onkel Charlie

Für den Werbejingle-Komponisten Charlie Harper (Charlie Sheen) ist alles „easy going“: Er lebt ein freizügiges Leben und hat stets zeitsparende, kurze Affären. Als jedoch eines Tages sein Brunder Alan (Jon Cryer) und sein kleiner Neffe Jake (Angus T. Jones) vor der Tür stehen und bei ihm einziehen wollen, weil ihre Frau und Mutter sie beide rausgeschmissen hat, ändert sich alles. Prompt folgt auch die Scheidung von Alan und Judith. Von da an hat Charlie zwei Dauergäste bei sich, einem großen Haus am Strand von Malibu. Alan, der genau das Gegenteil von Charlie ist, hat es schwer, sich gegen seine Ex-Frau zu behaupten und ist gar nicht damit einverstanden, wie Charlie sein Leben lebt.

Alan ist ein nämlich spießiger Chiropraktiker. Charlie ist von der Familieninvasion ganz und gar nicht begeistert. Widerwillig nimmt er die beiden auf. Denn trotz aller Querelen haben Charlie und Alan eines gemeinsam: Sie beide lieben den kleinen Jake und wollen nur das Beste und ein Zuhause für ihn – doch das ist schwerer als gedacht, denn im Drei-Männer-Haushalt bricht bald völliges Chaos aus …
Von Chuck Lorre und Lee Aronsohn, den Machern so erfolgreicher Serien wie “Rosanne”, “Cybill” oder “Dharma & Greg” entwickelt, liefern die zweieinhalb Männer wortwitzige und gaggeladene Sitcom-Unterhaltung.

Two and a Half Men war der erfolgreichste Sitcomstart der US-TV-Season 2003/04. In der ersten Staffel erreichten Charlie Sheen und Co. Platz vier der amerikanischen Sitcom-Rangliste. Der gerade mal elfjährige kleine Held Angus T. Jones hat schon in mehreren Spielfilmen mitgewirkt und wurde für seine Darstellung des Jake mit dem Young Artist Award ausgezeichnet. Golden Globe-Preisträger und Hauptdarsteller Charlie Sheen, bekannt aus „Spin City“, und sein Serien-Bruder Jon Cryer standen bereits für „Hot Shots“ im Jahre 1991 gemeinsam vor der Kamera.

Auch die Liste der Gaststars kann sich sehen lassen: u.a. Bond-Girl und Sheen-Ehefrau-in-Scheidung Denise Richards, Golden Globe-Gewinnerin Jenna Elfman, der amerikanische The Bachelor Chris O’Donnell, „Desperate Housewives“-Star Teri Hatcher sowie Heather Locklear, die Charlie Sheen bereits in Spin City den Kopf verdrehte. Aufgrund des großen Erfolgs wurde die US-Serie frühzeitig für eine 2. Staffel verlängert, die im Herbst 2004 in den USA startete.

1. 02
2008

Serie: Die Super Nanny

Written by: admin - Posted in: TV Serien Comedy

Die Super Nanny: Erziehungs-TV für gestresste Eltern

Wer kennt sie nicht, die Super Nanny: Immer dann zur Stelle, wenn Eltern nicht mehr weiterwissen; verzichtet sie gänzlich auf die Telefonzelle zum Umziehen und stürzt sich direkt ins ungeschminkte Getümmel eines turbulenten Familienalltags, in dem auch mal die Tränen fließen und rumgebrüllt wird- von Kindern wie von Eltern gleichermaßen.

Man bekommt intime Einblicke in den Alltag von-mehr oder minder- problematischen Familien. Der Zuschauer-nota bene: Die Mutter oder der Vater- kann sich dann entspannt zurücklehnen:“Alles halb so wild“, mag er sich dann denken, “bei den Nachbarn ist es noch schlimmer“.

So oder so ähnlich mögen manche Zuschauer die Zumutungen durch die Kinder und für die Kinder empfinden, die ihnen durch ihre Eltern aufgegeben werden. Die Sendung ist durchaus umstritten. RTL hat eine Serie aus dem Genre des Reality TV produziert: Familien, die mit der Erziehung ihrer Kinder schlicht und einfach überfordert sind, werden von der Pädagogin Katharina Saalfrank (und ehemals zusätzlich Nadja Lydssan) unterstützt und beraten. Zusätzlich steht den Familien ein Psychologenteam zur Verfügung, die auch nach der Sendung die Familien weiter betreuen.

Seit der Erstaustrahlung im September 2004 läuft die Sendung -mit Unterbrechungen- wöchentlich. Produzent der Serie ist die Firma Tresor TV. Als Vorbild der Sendung diente die britische TV-Version Supernanny, erstmals ausgestrahlt im Juli 2004.

Mit den überwiegend positiven Aspekten der Sendung Die Super Nanny befasste sich die Studie Super Nannys und ihr Publikum, welche im Herbst 2006 an der Universität Wien unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Grimm durchgeführt wurde.

Enttabuisierung gesellschaftlicher Missstände

In der Sendung wurden von Katharina Saalfrank mitunter erstmals vorher im Fernsehen weitestgehend tabuisierte Themen im Bereich des täglichen Miteinanders angesprochen, wie etwa „häusliche Gewalt“ oder die gleichgeschlechtliche Ehe. Des Weiteren werden Lösungsvorschläge aufgezeigt.

Auszeichnungen & Preise

2005: Preis der beleidigten Zuschauer
2007: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Bester TV Coach an Katharina Saalfrank

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