2007
Queer as Folk- „…und das ist auch gut so!“
Selbstverständlich darf im Fernsehen der Gegenwart auch eine Serie mit der Zielgruppe „Schwule und Lesben“ nicht fehlen. Queer as Folk ist eine kanadisch-US-amerikanische Gemeinschaftsproduktion, basierend auf einem Konzept von Russel T. Davies, Ron Cowan und Daniel Lipman, die von 2000 bis 2005 auf dem US-Sender Showtime und im kanadischen Showcase ausgestrahlt wurde.
Die ersten Folgen der Serie sind eine Neuverfilmung der gleichnamigen britischen Fernsehserie. Der Name ist abgeleitet aus der in Teilen Nordenglands gebräuchlichen Redewendung „there’s nought so queer as folk“, etwa „es gibt nichts Seltsameres als Leute“. Am 9. Januar 2006 startete die US-Version von Queer as Folk bei ProSieben. Seit August 2007 läuft bei ProSieben die vierte Staffel der Serie, allerdings erst sehr spät- in der Nacht zum Donnerstag, gegen 00:45 Uhr.
Die Serie erzählt den Alltag und die Liebesgeschichten der fünf schwulen Männer Brian, Justin, Michael, Ted und Emmett und deren lesbischen Freundinnen Lindsay und Melanie. Es geht um Geschichten innerhalb der homosexuellen Szene und um Aids, Drogen und Vorurteile. Auch an erotischen Elementen fehlt es der Serie nicht. Angereichert wird die Serie durch die Prominenz von Sharon Gless, die von 1982 bis 1988 die Rolle der Christine Cagney in der US-Serie Cagney & Lacey spielte.
International wurde die Serie ebenfalls in in Belgien, Finnland, Ungarn, Italien, Slowenien, Spanien, Großbritannien und Frankreich ausgestrahlt.
In Griechenland wurde die die Serie nach Ausstrahlung der ersten Staffel wegen der orthodoxen Fernsehzuschauer, die sich bei dem Sender beschwerten, trotz hoher Einschaltquoten eingestellt.
Queer as Folk hat sieben Awards gewonnen, jedoch noch keinen Golden Globe oder Emmy.
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